Mastlegevorrichtung AD3 selber gebaut
Verfasst: 24. Sep 2026, 17:00
Hallo Zusammen,
mein Boot habe ich erst seit April 2025, bin aber motiviert
. Da ich bisher keinen Liegeplatz habe, muss ich jedes mal das Boot zum See bringen und aufbauen. An sich geht das ja recht geschmeidig, nur das Stellen/Legen war zu Anfang nicht Einhandtauglich. Ehrlicherweise brauch ich jetzt auch zwei Hände, meine Beiden reichen aber. Daher kam schnell die Überlegung einer Mastlegevorrichtung. Es gibt ja auch was käufliches, das hat mich aber nicht so recht überzeugt. Löcher in Beam oder Mast zu bohren um dann was anzuschrauben mache ich nicht. Es soll möglichst abnehmbar sein. Mir scheint es kein käufliches Produkt zu geben, das ähnlich wie meins funktioniert. Vielleicht habe ich aber das Rad auch ein zweites mal erfunden...
Das CFK hatte ich noch von einem anderen Projekt, die VA Teile sind alle aus dem Bauhaus.
Zunächst habe ich den vorderen Beam im positiv mit drei Lagen 245er und einer Lage 100er belegt. Die Fläche ist ca. 30x30cm. Als "Trennmittel" diente Frischhaltefolie. Die 245er geht um die Nasenleiste prima rum und hebt sich nicht ab. Die zusätzliche 100er ist festigkeitstechnisch nicht nötig, die lag noch rum.
Vom harzen gibts leider kein Bild, nur vom bereits verschliffenen Teil. Dann habe ich ein 10x0,5mm VA Rohr mit 2 M4 Senkschrauben und Stoppmuttern am Mastfuß angeschraubt. Hutmuttern kamen erst später und sind nur gegen Verletzungen. Links und rechts auf dem bereits laminierten Teil bleiben ca 5cm Rohr für die Wiederlager. Die beiden Rohrstücke habe ich mit etwas Holz unterfüttert und mit Sekundenkleber fixiert, sodass es mit dem mittleren Rohr fluchtet. Anschließend habe ich die beiden Rohrstücke mit Mumpe und ein paar Resten UD Gewebe angeklebt. Das lag auch noch rum, einige Rovigns aus dem Gewebe hätten es auch getan.
Als Achse dient ein 6mm Rundstahl. Als Sicherung hat der mittlerweile Außen je ein 2mm Loch mit einem Federstecker. Davon müsste ich nochmal ein Bild machen.
So sieht der abnehmare Teil aus: Am Mast verbleibt lediglich das angeschraubte Rorstück. Die Achse zieht man nach der Montage seitlich heraus und kann dann das CFK Teil abnehmen. Das Prozedere habe ich dieses Jahr etwa 10mal gemacht, es klappt zuverlässig.
Beim Legen/Stellen darf der Kat nicht auf dem Slipwagen stehen, die Hebelverhältnisse sind dann zu ungeschickt.
Grüße Hanno
mein Boot habe ich erst seit April 2025, bin aber motiviert
Das CFK hatte ich noch von einem anderen Projekt, die VA Teile sind alle aus dem Bauhaus.
Zunächst habe ich den vorderen Beam im positiv mit drei Lagen 245er und einer Lage 100er belegt. Die Fläche ist ca. 30x30cm. Als "Trennmittel" diente Frischhaltefolie. Die 245er geht um die Nasenleiste prima rum und hebt sich nicht ab. Die zusätzliche 100er ist festigkeitstechnisch nicht nötig, die lag noch rum.
Vom harzen gibts leider kein Bild, nur vom bereits verschliffenen Teil. Dann habe ich ein 10x0,5mm VA Rohr mit 2 M4 Senkschrauben und Stoppmuttern am Mastfuß angeschraubt. Hutmuttern kamen erst später und sind nur gegen Verletzungen. Links und rechts auf dem bereits laminierten Teil bleiben ca 5cm Rohr für die Wiederlager. Die beiden Rohrstücke habe ich mit etwas Holz unterfüttert und mit Sekundenkleber fixiert, sodass es mit dem mittleren Rohr fluchtet. Anschließend habe ich die beiden Rohrstücke mit Mumpe und ein paar Resten UD Gewebe angeklebt. Das lag auch noch rum, einige Rovigns aus dem Gewebe hätten es auch getan.
Als Achse dient ein 6mm Rundstahl. Als Sicherung hat der mittlerweile Außen je ein 2mm Loch mit einem Federstecker. Davon müsste ich nochmal ein Bild machen.
So sieht der abnehmare Teil aus: Am Mast verbleibt lediglich das angeschraubte Rorstück. Die Achse zieht man nach der Montage seitlich heraus und kann dann das CFK Teil abnehmen. Das Prozedere habe ich dieses Jahr etwa 10mal gemacht, es klappt zuverlässig.
Beim Legen/Stellen darf der Kat nicht auf dem Slipwagen stehen, die Hebelverhältnisse sind dann zu ungeschickt.
Grüße Hanno